Inbox Zero Hero: Mit dieser Methode haben Sie E-Mails im Griff

Leerer Eingangskorb, mehr Fokus und weniger Stress mit E-Mails


Ein leerer Eingangskorb oder "Inbox Zero": Das klingt zu schön um wahr zu sein? Wie können Sie den Zeitfresser "E-Mails" und übervolle Postkörbe in den Griff bekommen? Was ist die "Inbox Zero" Methode – und worauf sollten Sie beim Umsetzen in die Praxis achten? Das lesen Sie in diesem Artikel. Plus: Wie Sie das Mailaufkommen insgesamt verringern können und 3 Killertipps, um zum "Inbox Zero Hero" zu werden.

E-Mails, Monster der Arbeitswelt: Gruselstatistiken

Das Medium "E-Mail" wurde erst Anfang der 90er Jahre in größerem Umfang nutzbar. Aktuell werden pro Jahr über 330 Milliarden E-Mails versendet und empfangen – eine unfassbare Menge. Tendenz: Weiter steigend.

Kein Wunder, das die Realität in vielen Büros ist: “Mal eben kurz die Mails checken” kostet uns Stunde um Stunde. Und am Ende eines Tages hat man viel gearbeitet, aber nichts geschafft und der Postkorb ist immer noch voll. Die konkreten Zahlen machen klar, wieviel Zeit und Konzentration hier verloren gehen:


  • % der Wissensarbeiter mit immer offenem Mailprogramm: 80
  • % der Arbeitszeit für die Bearbeitung von / mit Bezug zu internen Mails: 40
  • % der Smartphone User, die morgens in <5 min aufs Gerät gucken:  >70

Was eine volle E-Mail Inbox mit unserem Gehirn macht

Unser Gehirn liebt die Abwechslung. So sind wir von Natur aus gestrickt. Das Fatale daran: Heutzutage prasseln soviel Eindrücke, Impulse, News und Info auf uns eine, das es schlicht zuviel ist. Gleichzeitig haben wir immer die Angst, etwas zu verpassen. Neudeutsch: FOMO

FOMO ("Fear Of Missing Out") ist die Befürchtung, dass Informationen, Ereignisse, Erfahrungen oder Entscheidungen, die das eigene Leben verbessern könnten, verpasst werden. Studien belegen: Es wirken dieselben Mechanismen wie bei anderen Suchtphänomenen, u.a. vermehrte Dopaminausschüttung, psychische Abhängigkeit.

Steven Covey, Autor vieler Management Bestsellerbücher wie "die 7 Wege zur Effektivität" erkannte schon im Jahr 2000 (Smartphone und Social Media waren noch nicht erfunden ...):

"Viele Menschen sind süchtig nach Dringlichkeit. Das bringt ihr Blut in Wallung und stimuliert ihr Ego. Dringlichkeit gibt ihnen das Gefühl, dass das, was sie tun, anerkannt wird, dass es eine Wirkung hat ."

FOMO auf Steroiden: Eine übervolle Inbox als Statussymbol

Man mag es nicht glauben, aber die Anzahl ungelesener Nachrichten betrachten einige Leute als Statussymbol. Diese bedauernswerten Menschen leider unter FOMO in Extremform: Wichtigkeitssucht. Das glauben Sie nicht? Ich habe selbst solche bedauernswerten Schicksale kennengelernt. Aber das waren eher abschreckende Beispiele und keine Rollenmodelle. Denn 1231 ungelesene Mails zeugen eher von mangelnder Selbstorganisation und der Unfähigkeit zu priorisieren als von überragender Wichtigkeit.

E-Mails folgen nicht unserer Agenda / Mythos Multitasking

Aus den oben genannten Gründen gehören E-Mails in eine gefährliche Kategorie: Sie wollen immer beachtet werden - und wir spielen mit: Ein „Pling“, der rote Zähler, das Briefumschlagsymbol, der Vibrationsalarm: Alle diese Signale über eingehende neue Nachrichten füttern unsere Neugier sowie unsere FOMO Rezeptoren und kosten so Aufmerksamkeit.

Somit ist der Eingangskorb ein stetiges Angebot an unser Hirn, doch "mal kurz" abzuschweifen:

  • Mal sehen, wer mir wieder etwas schreibt? 
  • Hat die Chefin eine Antwort auf mein Konzept geschickt?
  • Was steht heute in einem der 32 Newsletter? 

Alles ringt um Aufmerksamkeit und oft genug gewinnt die Neugier. Und schon ist unsere Aufmerksamkeit woanders und der Fokus ist gestört.

Das ist fatal.

Denn E-Mails sind Aufgaben anderer Leute. Sie folgen nicht unserer eigenen Agenda und halten uns davon ab, wichtige Dinge konzentriert zu bearbeiten.

Und: Nebenbei geht es auch nicht, "Multitasking" ist inzwischen als Mythos enttarnt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn insgesamt mehr Zeit benötigt, wenn es zwischen mehreren Tasks hin und her wechseln muss im Vergleich zum konzentrierten sequentiellen Arbeiten - eins nach dem anderen.

Wer eine Arbeit immer wieder wegen einer anderen Sache unterbricht – zum Beispiel mal kurz in den Eingangskorb gehen, Mails anfangen zu bearbeiten, dann weiter zur nächsten zappt und wieder zurück - ist reproduzierbar weniger produktiv. Im Gegenteil: Multitasking spart keine Zeit, vermindert die Produktivität und erhöht das Stresslevel.

Das “Inbox Zero” Konzept: Entscheidungsmatrix mit 4 gewinnt

"Inbox Zero" wurde 2007 als Prinzip erfunden. Schon damals war klar, dass E-Mails und konzentriertes Arbeiten nicht ideal zusammenpassen. Merlin Mann stellte sein Konzept dazu erstmals auf dem Google Tec Talk vor. Es bassiert auf dem Produktivitätsklaiisker "GTD - Getting Things Done" von David Allen.

“Inbox Zero” kennt genau 4 Kategorien, in die sich JEDE Mail einsortieren lässt, die Ihre Welt betritt. Hier die Übersicht, nach welchen Kriterien eine Mail in welche Kategorie fällt und was damit jeweils zu tun ist:

  • Kategorie 1: Ablage
    Kriterium: Keine Aktion notwendig
    Aktion: a) Löschen (wenn unwichtig) oder b) Archivieren (wenn aufbewahrenswert)
  • Kategorie 2: Sofort
    Kriterium: In weniger als 2 Minuten bearbeitet?
    Aktion: Sofort bearbeiten
  • Kategorie 3: Delegieren
    Kriterium: Wer ist hierzu eher verantwortlich als Sie selbst oder sollte es werden?
    Aktion: Weiterleiten an … mit der Bitte um …
  • Kategorie 4: Aktion/Planen
    Kriterium: Sie müssen/wollen sich selbst kümmern und brauchen mehr als 2 Minuten dafür
    Aktion: Termin für die Bearbeitung in Ihrem zentralen Tool planen und eintragen.

Die Mails der Kategorie 4 bearbeiten Sie dann in extra für Mailbearbeitung geplanten Zeitblöcken - die Sie sich sinnvollerweise auch so im Kalender eintragen. Und dann gehen Sie innerhalb dieser Termine konzentriert durch Ihre Mails und bearbeiten (nicht: "checken") diese.

Das Inbox Zero Prinzip:  Ablaufdiagramm / Entscheidungsmatrix

Passt das "Ur-Inbox Zero" heute noch? Kritik und Praxisprobleme

Auf den ersten Blick ist der Inbox Zero Workflow charmant: Klar, einfach und effektiv. Was ich selbst und bei meinen Kunden oft erlebt habe / erlebe: Die Realität sieht anders aus als das theoretische Produktivätsseminar. Viele Menschen starten motiviert in die Umsetzung - und fallen bald wieder in die alten Routinen zurück. Die Hauptprobleme beim Arbeiten nach der "reinen" Inbox Zero Lehre sind:

  • Kalender "leben": Nur in geplanten Zeitslots mit E-Mails zu agieren, klappt nicht immer.
  • Ausserhalb der geplanten Mailzeiten gibt es so keinen Überblick über das aktuelle Geschehen
  • Wenn nicht alle in einer Organisation mitspielen, entstehen Dybalancen - z.B. in den Erwartungen über Reaktionsgeschwindigkeiten 
  • Somit steigt das Risiko, doch wieder in den „Mails checken“ Modus zu verfallen

Inbox Zero 2.0: Die "Inbox Zero Hero" Methode

15 Jahre nach Merlin Manns Vortrag hat sich das E-Mail Aufkommen nochmals signifikant erhöht - so wie das generelle Tempo und die Vielzahl der Kanäle, mit der Infos auf uns einprasseln. Und die Verdichtung der Arbeitswelt hat insbesondere das Aufkommen interner Mails überproportional steigen lassen.

Deshalb habe ich mich gefragt: Wie kann man das Inbox Zero Prinzip weiter entwickeln und welche begleitenden Faktoren unterstützen die Praxistauglichkeit?  

Als Ergebnis habe ich das "Inbox Zero" Ur-Konzept um folgende Faktoren erweitert. 

- Das Inbox Zero Prinzip mit den Kategorien bleibt als Basiskonzept
- Ergänzend: Ein strukturiertes Vorsortieren des Eingangskorbs
- Zusätzlich E- Mail Etikette / Mailkultur vereinbaren und befolgen
- Sinnvolle E-Mail Alternativen für kontextbezogenen Infoaustausch einsetzen
- Neue E-Mail Routinen trainieren, bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind

Den Eingangskorb vorsortieren: Überblick schaffen, Kopf frei machen

Einige der o.g. Hauptprobleme beim Umsetzen von Inbox Zero können Sie umgehen - und auch dabei gleich das fokussierte Bearbeiten unterstützen: Durch ein Vorsortieren der Mails im Eingangskorb.

Und so gehts: Der Grundgedanke ist: Jede Mail (sofern Sie nicht gleich wegen Unwichtigkeit gelöscht wird) triggert eine bestimmte Aktion, wie z.B:

  • Antworten
  • Bearbeiten
  • Delegieren
  • Nachfassen
  • Ablegen

Wenn Sie nun mehrmals am Tag Ihren Eingangskorb anschauen, prüfen Sie, welche Mail in welche Kategorie fällt - und verschieben Sie direkt aus der Inbox in deren Unterordner. Diese haben Sie sinnvollerweise so benannt, wie es für Ihre Arbeit passt. Es kann z.B. sinnvoll sein, eine Kategorie "Meetings" zu ergänzen. Oder Sie brauchen "Delegieren" nicht, da Sie allein arbeiten.

Je nach Gegebenheiten (Accountstruktur, Mailprogramme, ...) kann es sinnvoll sein, anstelle von Unterordnern mit Intelligenten Etiketten (Labeln / Tags) als Sortiermedium zu arbeiten.

Der Unterschied zur "reinen Inbox Zero Lehre": Hier steht die Verschiedenartigkeit der Aktionen im Vordergrund, nicht primär die Dauer der Bearbeitung. Meine Erfahrungen aus der Praxis:

1. Wie Sie die Kriterien genau setzen (z.B. Bearbeitung in "<2 min" oder "<5 Min"), ist nicht entscheidend., Entscheidend ist, dass Sie klare Kriterien haben und danach auch arbeiten.

2. Achtung: Achten Sie darauf, wirklich nur scannen und zu verschieben - und nicht anfangen zu überlegen / weiter zu lesen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied!


In jedem Fall haben Sie so mehrere Dinge erreicht:

  • Sie sind up-to-date und verpassen nichts Dringendes.
  • Sie haben einen Überblick was ansteht, wieviel Zeit Sie benötigen
  • Der Eingangskorb bleibt leer (oder zumindest schlank)

Im Inbox Zero Hero Maschinenraum: Tunen Sie Outlook und Co.

Moderne Mailprogramme bieten viele Möglichkeiten, sich die Arbeit leichter zu machen. Doch bei Outlook und Co. ist es meist wie bei Textverarbeitungen: Man hat eine Routine, nutzt nur 3% der Funktionen und verschenkt so wertvolles Potential.

Gerade für den effizienten Mailumgang gibt es einige Optionen, die Sie wirksam entlasten und viel Zeit sparen: Automatische Regeln, Kurzbefehle / Shortcuts, Erinnerungsfunktionen und Notifikationen sind nur einige Funktionen, die Sie sich gezielt zu nutze machen können. In welchen Programmen das wie am besten geht und wie das einzustellen ist, erfahren Sie hier. 

E-Mail Etikette / Mailkultur: Goldene Regeln für Täter und Opfer 

Das strukturierte Arbeiten mit dem Eingangskorb ist schon mal eine gute Sache. Aber sie setzt nicht an der Wurzel des Problems an. Denn wie beim Arzt gilt auch bei E-Mails: Wenn Sie nicht nur am Symptom, sondern an der Ursache ansetzen, ist eine besonders nachhaltige Verbesserung zu erwarten. Und weil Wissensarbeiter im Schnitt fast 40% ihrer Arbeitszeit mit dem Schreiben oder Bearbeiten INTERNER Mails beschäftigen, wirkt in Firmen und Organisationen eine gut abgestimmte interne Vereinbarung zu internen "E-Mail Etiketten" Wunder. Umso mehr, als dass jede/r hier sowohl als "Täter" wie auch als "Opfer" agiert. Und das ist eine gute Basis für gemeinsame Vereinbarungen. 

Hier geht noch was in Sachen "E-Mail Etikette"...:

© Scott Adams, United Features Syndicate

Gute E-Mail Sitten: Wenn Sie nur 3 davon anwenden, ist schon viel erreicht

Es gibt Firmen, die haben E-Mails als internes Medium Komplet abgeschafft. Und das klappt sogar - ist aber nicht für jede/n etwas.


Hier kommen mögliche Elemente einer E-Mail Unternehmenskultur, die helfen können das Aufkommen interner Mails drastisch zu reduzieren, ohne sie gleich komplett abzuschaffen:

  • Wir ziehen das direkte Gespräch oder einen Anruf einer Mail vor
  • Wir fassen uns kurz (ggf. einen maximalen Umfang festlegen).
  • Wir vermeiden „CC“ wo immer es geht. Für Ausnahmen gibt es Kriterien.
  • Wir misten unsere Verteilerlisten aus und streichen „Otto an alle“ Rundmails.
  • Wir versenden vor xx und nach yy Uhr keine internen Mails.
  • Wir vermeiden Nachfassanrufe („hast Du meine Mail eben nicht erhalten?")
  • E-Mail Alternativen für kontextbezogenen Infoaustausch

    Gerade wenn es um länger laufende Dialoge, Teamwork, Projekte, Absprachen und das vernetzte Teilen von Infos innerhalb von Organisationen geht, ist das Medium E-Mail vom Grundsatz her nicht gut geeignet. Denn E-Mails sind losgelöst vom Kontext: Dokumente, Bezugnahmen, Historie, Verantwortung. Endlose Gesprächsfäden und "in welcher Mail stand das nochmal..." sind die Folgen.

    Dazu kommt: Der Mindset im E-Mail Programm ist anders als bei Projektarbeit, Konzeptentwicklung oder länger laufenden Teamverabredungen. Deshalb: Überlegen Sie, welche alternativen Medien bzw. Methoden wofür in Frage kommen.

    Business-Chat-Systeme wie Slack empfehle ich hier eher nicht. Klar, sie sind schnell und intuitiv - aber verlagern die ähnlichen Probleme wie bei E-Mails oft nur auf einen zusätzlichen Kanal. Womit viele meiner Kunden gute Erfahrungen gemacht haben sind Lösungen, die Folgendes erfüllen:

    • Kommunikation findet dort statt, wo die Projekte, Aufgaben und Dokumente liegen
    • Zusammenhänge, Historie, Verantwortungen, Termine sind dynamisch hinterlegt
    • Es herrscht eine hohe Transparenz über den aktuellen Stand einer Thematik
    • Die Nutzung muss einfach und intuitiv sein, inkl. Zusammenspiel mit andern Tools (Kalender, ...)

    E-Mail Alternative für Projekte, Meetings & Co.: Kanban Boards

    Welche Methoden kommen als Alternative zu E-Mails in Frage? Ein Klassiker sind z.B. CRM System für den Vertrieb. Hier wird alles relevante zu Kunden an einer Stelle gesammelt: Kontaktdaten, Zahlen, Verträge, Wiedervolrage, ...).

    Eine universell und flexibel einsetzbare Methode ist das Arbeiten nach dem Kanban Prinzip. Kanban ist eine visuelle Methode zur Aufgabenverwaltung und für das agile Projektmanagement. Der Ansatz ist dabei, Aufgaben zu visualisieren, die laufenden Arbeiten fokussiert im Blick zu haben und aktuelle Infos auf einem sogenannten Kanban-Board zu sammeln bzw. zu teilen. Die hohe Flexibilität und hilft dabei, den beteiligten Teams eine schnellere und effizientere Arbeitsweise zu ermöglichen.

    Auf (physischen oder digitalen) Kanban Boards lassen sich Themen und Aufgaben mit Spalten und Karten visualisieren. Je nach Kontext, Thema und Fragestellung können die Spalten dabei eine ganz unterschiedliche Struktur haben, zum Beispiel: Projekt-/Aufgabenstatus (was steht an, was ist erledigt?), Verantwortungen (wer macht´s?), Vertrieb (Wo steht das Kundenprojekt? Auch Kommentare, Fragen und Antwort lassen sich hier sammeln. So schafft man eine hohe Transparenz und alle Infos liegen an einer Stelle - und anders als bei E-Mails eben kontextbasiert.

    Diese Boards habe ich schon bei/mit vielen Kunden aufgebaut, unter anderem für Besprechungen, Marketingplanungen, Projektverfolgung u.v.m. Und das E-Mail Aufkommen hat sich hier spürbar verringert. Hier lesen Sie mehr zur Kanban Methode.

    Neue E-Mail Routinen etablieren: warum es so schwer ist und wie es gelingt

    Ab März machen Fitnessstudios die besten Geschäfte.

    Warum?

    Die voller Elan zum Neuen Jahr geschworenen guten Vorsätze "Mehr Sport", "Weniger Naschen" etc. etc. geraten in Vergessenheit, der inneren Schweinehund gewinnt die Oberhand. Und die Jahresabos im Gym werden brav weiter bezahlt, ohne dass man hingeht...

    Neue Routine zu etablieren ist schwer. Denn unser Gehirn ist paradox: Es liebt die Abwechslung - aber auch Routinen. Ein kleines Experiment: Falten Sie Ihre Hände wie zum Gebet: Die Finger ineinander verschränkt, die Daumen übereinander. Jetzt wechseln Sie nur die Position Ihrer Daumen, sodass der üblicherweise untere Daumen oben liegt. Wie fühlt sich das an: Ungewohnt? Sogar etwas unangenehm? Kein Wunder: Das Gehirn sendet unbewusst „Vorsicht - hier stimmt was nicht.“ Und das nur, weil zwei Daumen anders übereinander liegen...

    Studien zeigen: Es braucht meist ca. 7 Wochen, um neue Routinen zu festigen. Je nach Studie und Thema dauert es zwischen 18 und 254 Tagen, bis eine Person eine neue Gewohnheit etabliert hat. Und es gibt zwei entscheidende Erfolgsfaktoren:

    1. Eine starke innere Motivation

    Schon Friedrich Nietzsche wusste: "Wer ein Warum hat dem ist kein Wie zu schwer". Also: Malen Sie sich in konkreten Bildern aus, wie gut Sie mit Ihrem wichtigen Projekt weiterkommen werden, wieviel besser Sie sich fühlen, wenn Sie den Kopf frei haben und wie Sie die Selbstbestimmtheit genießen, wenn Sie nicht dauernd auf Ihren Eingangskorb schielen.

    2. Einen Impuls um zu starten

    "Ich fang´jetzt einfach mal an" - wenn Sie ein starkes "Warum" haben, ist das schon eine gute Basis um zu starten. Dieser Artikel hilft vielleicht auch.

    Meine Erfahrung: Wenn es darum geht, ein Team, eine Abteilung oder sogar eine ganze Organisation in Bezug auf E-Mail Effizienz voranzubringen, dann ist ein Kickoff- Impuls wichtig: Am besten darauf ausgerichtet, dass man gleich ins Tun kommt. Da habe ich etwas für Sie:

    Vortrag – Live oder Online: Werden Sie zum Inbox Zero Hero

    • Mehr Fokus, weniger Stress
    • Mehr Zeit für wichtige Dinge
    • So klappt es in der Praxis
    • Anti E-Mail Flut Killertipps

    ... und zum Verankern:

    3. Ein freundlich-konsequentes Trainingsprogramm mit System

    Meine Oma hatte bei passenden Gelegenheiten immer diese Weisheit parat: „Wiederholung ist die Mutter des Lernens“. Und sie hatte Recht. Umso mehr, wenn es um das Festigen neuer Routinen geht. Es gibt - wenige - sehr willensstarke Menschen, die das allein hinbekommen: Hut ab!

    Für die mehr als 90% aller anderen Menschen lohnt es sich zumindest über die o.g. 6 Wochen, immer wieder freundliche Tritte zu bekommen.

    Dazu habe ich einen Tipp für Sie: Meinen Impulsvortrag biete ich auch in Verbindung mit einem 6 Wochen Follow-Up Kurs an. Sie erhalten aufeinander aufbauende E-Mail Sequenzen, so dass Sie die neuen Routinen festigen. Für nachhaltig mehr Fokus und weniger E-Mail Stress.

    E-Mail Kurs "Inbox Zero Hero".  Mehr Fokus, weniger Stress

    • Ihr E-Mail Training für effektiven Umgang  
    • Regelmäßige Impulse, Infos und Rezepte.
    • Schritt für Schritt neue Routinen etablieren
    • Ihr Mailprogramm für Inbox Zero Hero tunen
    • E-Mail Etikette und wie man sie einführt
    • 3 Killertipps mit sofortigem Effekt
    • Über 6 Wochen für nachhaltigen Erfolg

    Inbox Zero Hero: FAQ / Häufige Fragen

    "E-Mail Stress" und was man dagegen tun kann - dieses Thema begegnet mir in vielen Gesprächen mit Kundinnen und Kunden mit Firmengrößen von 1 bis über 1.000 Mitarbeitenden. Das "Inbox Zero Hero Konzept" finden fast alle sofort spannend - und gleichzeitig entstehen Fragen wie diese:

    • Ab wieviel E-Mails pro Tag macht so ein strukturierte Workflow Sinn?
    • Wieviel Zeit kann ich mit diesem System tatsächlich sparen?
    • Wie starte ich damit, wenn ich aktuell in E-Mails ertrinke?
    • Passen für mich Eingangs-Unterordner oder Etiketten besser?
    • Wie richte ich mein E-Mail Programm optimal für Inbox Zero ein?
    • Wie organisiere ich das alles bei mehreren Mailaccounts?
    • Wie organisiere ich "E-Mail bearbeiten" Zeitblöcke im Kalender?
    • Worauf muss ich achten, damit "E-Mail Etikette" auch gelebt werden?
    • Wie geht kontextbaisertes Arbeiten mit Kanban / womit starte ich?
    • Was sind typische Umsetzungsprobleme - und wie löse ich sie?

    Die Antworten darauf hängen auch und vor allem von den Gegebenheiten in Ihrer Organisation ab: Teamgröße, Mailaufkommen, Mailprogramme usw.

    Die Antworten gebe ich Ihnen gern - und habe dazu zwei Formate für Sie vorbereitet: 

    Meinen Impulsvortrag (Online oder live vor Ort)

    Meinen E-Mail Kurs zum Festigen der neuen Routinen

    Auch als Kombination möglich und sinnvoll. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir.

    Fazit: Mit dem Inbox Zero Hero System E-Mails im Griff

    E-Mails sind durch das ständige Ablenkungspotential DER Produktivitätskiller unserer Arbeitswelt. Dagegen helfen ein bewußter Umgang mit strukturierter Arbeitsweise und effektiven Routinen.

    Das Inbox Zero Konzept von 2007 hat als Kern einen strukturierten Workflow mit den Mailkategorien Ablage, Sofort, Delegieren, Aktion/Planen. Heute - mit noch mehr Mails und noch mehr Tempo - ist diese reine Lehre so in der Praxis oft nicht realisierbar.

    Als Weiterentwicklung beinhaltet das "Inbox Zero Hero" Konzept zusätzliche Elemente: Ein schnelles Vorsortieren, E-Mail Etikette und das bewußte Entscheiden, gewisse Themen und den Austausch darüber nicht mit Mails abzubilden, sondern mit kontextbasierten Methoden wie Kanban. Ein entscheidender Erfolgsfaktor beim Umsetzen ist das Verankern der neuen Routinen über mehrere Wochen, um diese zu festigen. 

    Die Ergebnisse: Mehr Produktivität, weniger Stress, Entlastung der gesamten Organisation.

    E-Mail Kurs "Inbox Zero Hero".  Mehr Fokus, weniger Stress

    • Ihr E-Mail Training für effektiven Umgang  
    • Regelmäßige Impulse, Infos und Rezepte.
    • Schritt für Schritt neue Routinen etablieren
    • Ihr Mailprogramm für Inbox Zero Hero tunen
    • E-Mail Etikette und wie man sie einführt
    • 3 Killertipps mit sofortigem Effekt
    • Über 6 Wochen für nachhaltigen Erfolg
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